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Im Phaeton ist die
Grundauslegung des Torsendifferenzials so gewählt, dass die Antriebskräfte
im Normalfall 50:50 auf Vorder- und Hinterachse verteilt werden. Bei Schlupf
leitet das Torsendifferenzial stufenlos und ohne Verzögerung bis zu 20
Prozent der Antriebsleistung auf die Achse mit der besseren Traktion (max.
70:30, bzw. 30:70). Die Sperrwirkung des Torsendifferenzials steigt
automatisch mit der Last, es arbeitet im Gegensatz zu einer „drehzahlfühlenden“
Viscosperre „drehmomentfühlend“. Vorteil ist die Verspannungsfreiheit bei
Kurvenfahrt, da vom Fahrzeug gewollte Differenzdrehzahlen zugelassen werden.
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